04.03.2010 - PRK

ROCO-Affäre in Salzburg

Müssen Raiffeisen-Vorstände und Aussichtsräte nun doch noch als Zeugen

vor Gericht ?

(mit Anhang)

Prozeß gegen Ex-Roco-GF Peter Maegdefrau:

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Weiter geht's am morgigen Freitag!

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Das Verhandlungsprotokoll des letzten, vieles entscheidenen

Verhandlungstages, finden Sie als vollständiges Dokument im

angefügten ANHANG "Verhandlungsprotokoll" als PDF.

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Es könnte eng werden für die Salzburger Staatsanwaltschaft und

den auf deren Klage hoffenden Salzbuger Raiffeisenverband, den

eigentlichen Eigentümer der Modelleisenbahn Holding GmbH mit

Roco und Fleischmann und einigen "Schachtelfirmen" in Österreich,

Deutschland und der Schweiz.

Kurz: Der Kanton Zug ist wohl bald am Zug...

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Nach FERPRESS inzwischen vorliegenden Unterlagen hat

Peter Maegdefrau in rechtsstaatlich einwandfreien Verfahren alle

Chancen, von dem sich mehr und mehr in Nichts aufgelösten "Krida-

Vorwurf" (auch "betrügerischer Bankrott" genannt) freigesprochen

zu werden und gleichzeitig an einen zweistelligen Schadenersatz

denken zu lassen. Einige neue Beweise gegen "Raiffeisen"

nennen damit näher befaßte Juristen "erdrückend"!
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So liegt FERPRESS eine eidesstattliche Versicherung zur

Vorlage bei Gericht vor, die nur so ausgelegt werden kann, daß

ein hoher Raiffeisen-Funktionär schon immer Interesse an einer

Übernahme von ROCO hatte und im Zusammenhang mit anderen

schriftlichen Dokumenten nur ein Schluß gezogen werden dürfte,

der von einem damit befaßten Professor einer deutschen

Universität so formuliert wurde:

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"Peter Maegdefrau wurde durch Raiffeisen aus purem

Eigeninteresse in den Konkurs geschickt, um Roco selbst

verwerten zu können."

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FERPRESS liegt eine Eidesstattliche Versicherung

zur Vorlage bei Gericht vor, aus der sich entnehmen läßt,

daß Franz Romeder, einflußreicher Vertreter des Salzburger

Raiffeisenverbandes mit Büro eben dort, vorhatte, zusammen

mit der Raiffeisenbank ROCO "frühzeitig" zu übernehmen.

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Zitat aus der Eidesstattlichen Versicherung:

"Herr Franz Romeder hat mich dann gefragt, ob ich

Interesse hätte dort mit einer Beteiligung dabei zu sein."

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Erst später gelang dann dieses Ziel, nachdem man dafür

gesorgt hatte, daß Eigentümer Peter Maegdefrau Insolvemz

anmelden mußte. Daß dies gezielt geplant war von

Raiffeisen ergibt sich aus einem weiteren Papier,

einem E-Mail vom 6. Juli 2005, aus dem FERPRESS

voerst die ersten Zeilen zitiert:

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"Auf Grund der gestern vom Vorstand der RVS auf der

Basis der aktuellen Dokumenationslage und einer

ausdrücklichen Empfehlung der Beiratsmitglieder

Romeder und Woltron getroffenen Entscheidung für ..."

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Aus dieser E-Mail ist zu entnehmen, daß die Insolvenz

von ROCO durch Raiffeisen geplant war, obwohl eine

solche vermeidbar war. Man mußte sich allerdings

"beeilen", da die englische Vertretung einer weltweit

tätigen Modellbahnfirma an den entscheidenden Tagen

bereits in Salzburg war, um mit Maegdefrau über den

Einstieg bei ROCO Vereinbarungen zu treffen.

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Auch dafür liegen FERPRESS Dokument vor.

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Was am morgigen Termin um 9 Uhr in Salzburg geschieht,

ob es schon eine Entscheidung gibt oder ein weiterer

Termin festgesetzt wird? Wir werden darüber berichten.

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An das Landesgericht Salzburg

Rudolfsplatz 2

5020 Salzburg Salzburg, 22.

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Februar 2010 0158/09 - HM/B GZ: 35 HV 153 / 07 y

Strafsache gegen Peter Maegdefrau, ( ..... )

wegen: §§ 156 u.a. StGB (Anm.: Österreichische §§)

BEWEISANTRAG UND URKUNDENVORLAGE 

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Wie mir nun auf Grund einer e-mail vom 6.7.2005 von

DI Dr. Klaus Woltron, dem vom Raiffeisenverband

Salzburg eingesetzten Vorsitzenden des ROCO-Beirates,

an die übrigen Beiratsmitglieder bekannt geworden ist,

hat der Vorstand des Raiffeisenverbandes Salzburg

„auf der Basis der aktuellen Dokumentationslage“

beschlossen, ROCO in den Konkurs zu schicken.

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Ich lege diese e-mail hiermit als Beilage (.....) vor

und beantrage zum Beweis dafür, dass mir vom

Raiffeisenverband Salzburg wesentliche Informationen,

die für mich als Geschäftsführer von Bedeutung gewesen

wären, und die – hätte ich davon Kenntnis gehabt –

die Zahlungsunfähigkeit verhindert hätten, vorent-

halten wurden, die Einvernahme folgender Zeugen:

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Die damaligen Vorstandsmitglieder des Raiffeisen-

verbandes Salzburg, nämlich Sebastian Schönbuchner

(Vorsitzender), Johann Fenninger (stellvertretender

Vorsitzender), Albin Behrendt, Thomas Winter,

Anton Ronacher, Alois Lüftenegger, Richard Hacksteiner,

Wolfgang Mühllauer

sowie die damaligen Aufsichtsratsmitglieder,

nämlich Thomas Dum (Vorsitzender), Alois Obermoser

(stellvertretender Vorsitzender), Peter Burgschwaiger,

Johann Riedl, Blasius Reschreiter, sämtliche Zeugen

unter der Adresse 5020 Salzburg, Schwarzstraße 13-15.

 

Quelle: Pressebüro R. Kimmisch / Stgt.